ÜBER MICH



„Für mich ist die Natur nicht etwas Äußeres, etwas rein Gegenständliches, das man mit kühler Sachlichkeit analysieren und quantifizieren kann. Die Natur durchwebt uns, nicht nur stofflich und energetisch, sondern sie durchdringt uns auch mit inneren Bildern." (Wolf-Dieter Storl)

Das bin ich, durchdrungen von inneren Naturbildern, die sich sehr häufig im Außen (in der realen Welt) manifestieren...


Die zahlreichen Reisen ins Ausland und vor allem auch meine beruflichen Erfahrungen als Psychologin im asiatischen Raum, haben mir gezeigt, dass es so viele unterschiedliche Realitäten wie Lebewesen gibt. Dies inspiriert mich, die Welt in der ich lebe, immer wieder neu zu erfahren und zu erklären.

Landschaften prägten seit jeher mein seelisches Erleben. Ich liebe es, einen Berg oder Hügel zu besteigen, eine andere Perspektive einzunehmen und mit all dem Erleben und Glück gestärkt wieder unten im Tal die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. 

Ich hatte das Glück mit einer "Kräuterhexe" als Großmutter aufzuwachsen. Schon Früh ließ sie mich an ihrem Wissen teilhaben, das sehr stark durch die Lehren von "Hildegard von Bingen" genährt war.

Der Löwenzahn und die Brennessel im Garten waren kein Unkraut, sondern nützliche Heilkräuter, die man mit Freude im Frühling im Garten erwartete. Ich spüre noch heute diese Freude, wenn der Löwenzahn in meinem Garten erblüht, sich meine Nase gelblich färbt, wenn ich daran rieche und der Duft alleine schon meinen Körper stärkt. 

Die Brennessel hilft mir, wieder auf den Boden der Realität zurückzufinden. Der Gundermann hat sich in Wien dazugesellt, ein wunderbarer Geselle wenn mir die Menschen rundherum zu viel werden. Ebenso verehre ich in meiner Arbeit den stinkenden Storchenschnabel, der mich durch die Traumawelt bei der Caritas begleitete. Mir half, zu erfahren, dass stets die Dosierung der Kräfte von Traumen im Auge behalten werden muss. Und so gesellen sich bei mir von Jahr zu Jahr weitere Blüten, Wurzeln und Bäume hinzu. Sie alle wachsen von ganz allein, ich gebe Ihnen nur die Freiheit, sich in meinem Garten entfalten zu dürfen und die Kontatkaufnahme, die sie brauchen um in vollem Glanz erstrahlen zu können.

Das männliche Pendant und weitere Quellen der Inspiration sind für mich heute, als Erwachsene, die Bücher von Wolf-Dieter Storl, einem Ethnobotaniker und Kulturantropologen der nicht müde wird davon zu erzählen wie wichtig die Beziehung zur Natur für uns Menschen ist, ohne die Menschheit belehren zu wollen. Nur das In-Kontakt-Treten mit und sich Einlassen auf Bäume, Pflanzen und Naturphänomene ermöglicht das Erleben und Erfahren von dieser spirtiuellen Dimension, die uns täglich umgibt.

Meine Ferienzeit durfte ich in den Wäldern und Bergen der Kalkalpen "vertrödeln". Diese Landschaft mit ihren Bergen, Wasserquellen und wunderschönen Wiesen inspirierte mich zum Träumen und lehrte mich die Imagination von dem was sich im Inneren verbirgt. Dieses persönliche Erleben, welches weder „Richtig“ noch „Falsch“ zulässt liess in mir immer wieder innere Bilder (Visionen) über den Ist-Zustand unserer Gesellschaft und unserer Entfernung von unserem seelischen "Stabilisierer" - der Natur -entstehen.  Dieses Erleben führte mich unweigerlich zum Schamanentum, wo ich in vielen unterschiedlichen Seminaren Bekanntschaft mit dem "schamanischen Reisen" machen durfte. Diese Seminare sind wertvoll, vor allem bei der "Foundation for Shamanic Studies", aber ich folgte meiner Berufung, meiner inneren Stimme - und stieg aus aus dem "Seminarmodus" - ich ließ mich führen von meinen inneren Lehrern und plötzlich bekam ich Antworten auf das, was ich oftmals spontan erlebte - von Wolf-Dieter Storl und seinen Büchern. 

Ich las über Seherinnen, hellsichtige, weise Frauen, die bei den Waldvölkern eine dermaßen wichtige Rolle spielten, dass die Römer darüber erstaunt waren. Vielleicht bekam ich deshalb den Namen "Claudia" - röm. die Lahme - weil es, wie wir wissen, über Jahrhunderte sicherer war, diese Fähigkeit geheim zu halten. Meine Eltern sind gläubige Christen und lehnen meine Fähigkeiten bis heute ab. Diese Frauen waren keine Priesterinnen sondern Prophetinnen oder Schamaninnen, die in Ekstase weissagten - so wie die Pythia beim Orakel von Delphi. 

Ich gewann übrigens mit 10 Jahren einen Flug nach Athen - ich wollte damals schon unbedingt nach Delphi. Doch das Schicksal der Pythia ist nicht meines. Ich lehne es ab, von neun Priestern "interpretiert" zu werden, die das beste Spionagenetzwerk der damaligen Zeit leiteten. Die Pythia war zur Zeit der von uns allen so sehr verehrten griechischen Hochkultur nichts anderes als eine um ihre Fähigkeit bestohlene, weise Frau, die einzig als "Mittel zum Zweck" einer bereits durch und durch patriarchalen Gesellschaft diente - eine Gesellschaft, die jegliche Form der weiblichen Intuition verteufelte. (Anmerkung: Frauen und Sklaven hatten kein Stimmrecht!!!). Warum nur verehren wir die Griechen - niemand schreibt kritisch über Zeus - unser aller Vorbild - einem Mörder, Vergewaltiger und Kriegstreiber, der sich selbst zu Gott ernannte. Kennen wir auch heute noch. Nichts hat sich geändert. Doch nach 6000 Jahren kehrt sie zurück die Kraft der Frauen in Europa - vielleicht hilft sie uns, die echte, die von Zeus gedemütigte, aus Syrien stammende EUROPA - dass wir dem chauvialen Treiben des Männlichkeitskultes von Zeus endlich entgegentreten, mit voller Kraft, Würde und vor allem mit intuitiver Stärke.  Nicht nur wir Frauen, hoffentlich auch mehr und mehr Männer, die genug haben von den Heldenepen.

Dieses vielfältige Erleben machte mich zu dem, was ich jetzt bin. Mein akademischen ICH, das alles an Wissen über die Jahre aufsaugte, nicht nur über Psychologie sondern ebenso über Geschichte, Politik, Soziologie und Biologie - dieses ICH lässt nun mein spirituelles, intuitives ICH neben sich erblühen. In mir ist der Kampf, der noch im Außen, in unserer Gesellschaft wütet, beendet. Die Gegensätze in mir verbinden sich, gehen Seite an Seite, meine männlichen und weiblichen Anteile, mein akademisches Wissen bereichert mein intuitives und spirituelles Wissen. 

Dieser, in mir verkörperte Wissensschatz möchte nun hinaus, in die weite Welt. Zu Menschen, die dieses Wissen ebenso in sich tragen und möglicherweise nur eine kurze Begleitung suchen, von jemandem, der Sie beim Heben ihres eigenen imaginären Erlebensschatzes ermutigt und erfreut!


Geboren: 1974 in Oberösterreich, verheiratet, 2 Kinder 

BERUFLICHE AUS- & WEITERBILDUNG

1993–2000: Diplomstudium Psychologie an der Universität Wien 

2003–2004: Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin (Listeneintragung im BMGF am 22.10.2004)

2006–2016: Psychotherapieausbildung in Hypnosepsychotherapie: ÖGATAP  (Listeneintragung im BMGF am 21.06.2016)


BERUFLICHER WERDEGANG in Österreich

05/11 – dato: Selbständig als Hypnosepsychotherapeutin & klinische Psychologin in freier Praxis, 1170 Wien

11/14 – 03/18: CARITAS Familienzentrum – Psychotherapie für AsylwerberInnen 

05/07 – 04/11: Karenz

08/05 – 06/07 & 11/02 – 02/04: Jugend am Werk – Psychologin

MEINE ARBEIT IM AUSLAND

  • Psychologin am Shifa International Hospital, Department of Psychiatry – Islamabad, Pakistan
  • Psychologin in der Beratungsstelle Rozan für Frauen und Kinder mit Gewalterfahrung – Islamabad, Pakistan
  • Lehrtätigkeit am College of Educational Science and Technology, Fujian Normal University – Fuzhou, China
  • Psychologin: Xing Xing Yu – Stars and Rain, Education Institute for Autism – Beijing, China




Mag. Claudia A. M. Füreder


Praxis für klinische Psychologie & Hypnosepsychotherapie 

© Mag.Claudia A. M. Füreder